Bossing – Wenn der Chef zum Feind wird

Bossing - Wenn der Chef Mitarbeiter schikaniert / Foto: Patrick Büttgen
Bossing - Wenn der Chef Mitarbeiter schikaniert / Foto: Patrick Büttgen
Patrick Büttgen

Patrick Büttgen

...ist studierter Technikjournalist und fühlt sich in der Medienwelt zuhause, seit er denken kann. Er war schon als freier Redakteur sowie als Onlineredakteur für den Fernsehsender "phoenix" aktiv. Derzeit arbeitet er hauptberuflich als technischer Redakteur in einem Bonner Softwareunternehmen. In seiner Freizeit fotografiert er gerne, fährt Jetski und ist sportlich aktiv.

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2 Antworten

  1. Hallo Herr Büttgen,

    vielen Dank für den tollen Blogbeitrag zum Thema „Bossing“. Bossing ist neben Mobbing ein weitverbreitendes Phänomen in der heutigen Arbeitswelt. Ergänzend zum Abschnitt“Wenn ein Gespräch nicht weiterhilft“, möchte ich folgendes aus meiner Erfahrung als Trainer und Coach mit Bossing ergänzen:
    Schalten Sie Externe Beratungsstelle ein -> Neutrale und unparteiische Gesprächspartner sind in Selbsthilfegruppen, bei speziellen Beratungstelefonen oder aber auch den Kirchen und Krankenkassen zu finden.
    Ziehen Sie einen Anwalt hinzu und/oder holen Sie eine Rechtsberatung ein -> Für fundierte Rechtsauskünfte stehen Rechtsanwälte zur Verfügung. Sie beraten, informieren und leiten bei Bedarf auch rechtliche Schritte ein. Sinnvoll kann es auch sein, eine Rechtsberatung einzuholen und sich zu informieren, um eventuell auch Schadensersatzansprüche geltend zu machen oder – falls es zu einem Arbeitsplatzwechsel kommt – eine angemessene Abfindung auszuhandeln.
    Ziehen Sie einen Arzt hinzu -> Da in vielen Fällen die verbalen oder auch tätlichen Attacken von Vorgesetzten nicht spurlos an den Betroffenen vorbeigehen und zu gesundheitlichen und seelischen Beeinträchtigungen führen, ist es ratsam, einen Arzt und gegebenenfalls auch einen Psychologen zu Rate zu ziehen. Haben die Bossing-Angriffe beim Opfer zu körperlichen oder seelischen Schäden geführt, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Nur wer gesund und fit ist, kann sich diesem kräftezehrenden Konflikt stellen. Besonders in dieser Zeit ist es wichtig, für die eigene Gesundheit und ausreichend Entspannung zu sorgen.
    Um persönlich wieder entspannt und in Ruhe leben und arbeiten zu können, sollte eventuell auch ein Jobwechsel in Betracht gezogen werden, wenn trotz intensiver Bemühungen eine anderweitige Lösung der Probleme nicht möglich ist. In vielen Fällen (laut Mobbing-Report 22,5 %) sehen Mobbingopfer als einzigen Ausweg die eigene Kündigung.
    Doch allen Betroffenen sei gesagt, geben Sie niemals die Hoffnung auf, denn für alles gibt es mindestens eine Lösung, bilden Sie sich weiter, machen Sie Umschulungen, machen Sie das, was Sie schon immer machen wollten.
    Also los, – informieren und nochmals informieren, nur wer gut informiert ist, kann sich effektiv wehren oder in einen neuen Lebensabschnitt ohne Bossing, Mobbing und Stress einsteigen!

    • Patrick Büttgen Patrick Büttgen sagt:

      Hallo Herr Schmied,

      vielen Dank für Ihren sehr ausführlichen Kommentar! Die Ergänzungen sind sehr sinnvoll und gute Tipps. Wir werden es zeitnah in den Beitrag einfließen lassen!

      viele Grüße,
      Patrick

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